BSI: Wirksamer Klimaschutz braucht zügige Einigung zur steuerlichen Förderung energetischer Sanierung

Vermittlungsausschuss berät über energetische Sanierungsabschreibung – Einigung seitens der Immobilienverbände gefordert

Berlin, 22.11.2011 – Die deutschen Immobilienverbände und der Deutsche Mieterbund fordern die Mitglieder des Vermittlungsausschusses des Deutschen Bundestages dazu auf, sich bei ihrer heutigen Sitzung zum Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung energetischer Sanierung zu einigen. Nachdem das Gesetz im Juli im Bundesrat keine Zustimmung gefunden hatte, hat die Bundesregierung Ende Oktober den Vermittlungsausschuss angerufen. Um die energetische Sanierung voranzubringen und den Attentismus zu beenden, muss das Gesetz schnell auf den Weg gebracht werden.

"Neben dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW sind steuerliche Förderungen ein wichtiges Mittel, um Anreize für Investitionen in den Gebäudebestand zu geben", erklärte Axel Gedaschko, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des GdW. "Eine Einigung zu diesem Gesetz würde die Gebäudesanierung in Deutschland einen guten Schritt voranbringen ", ergänzte Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA).

Um die Klimaziele zu erreichen und die Mieter zu entlasten, ist gerade eine energetische Sanierungs-AfA wichtig. Insbesondere in Stagnations- und Schrumpfungsregionen ist das ein wichtiges Signal für die Menschen. "Beim Klimaschutz müssen alle drei Parteien mit anpacken – Eigentümer, Mieter und der Staat", erklärte Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor des Deutschen Mieterbunds. "Damit die Mieter nicht über Gebühr belastet werden, muss der Staat stärker fördern."

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