– Dr. Jürgen Büllesbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Hausbau GmbH & Co. KG, übernimmt Leitung
Berlin, 7. September 2011 – Beim BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V., Spitzenverband der privaten Immobilienwirtschaft, hat sich der Arbeitskreis „Büroimmobilien“ konstituiert. Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit den aktuellen Herausforderungen an Büroimmobilien unter den Voraussetzungen einer verstärkten Entwicklung der Innenstädte. Im Fokus steht die Frage nach den „Büros der Zukunft“ unter dem Aspekt demografischer und technologischer Entwicklungen sowie der steigenden Anforderungen an die „Nachhaltigkeit“ von Büroimmobilien.
Den Vorsitz des BFW Arbeitskreises „Büroimmobilien“ übernimmt Dr. Jürgen Büllesbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Hausbau GmbH & Co. KG. Sein Unternehmen zeichnet unter anderem für das Berlin City West Projekt „BIKINI BERLIN“ verantwortlich. 2013 soll BIKINI BERLIN eröffnet werden. Damit erhält die Berliner City West den wichtigsten neuen Impuls für die weitere Entwicklung. Hinter dem Namen verbergen sich 54.000 qm Nutzfläche, die sich internationale und Berliner Markengeschäfte sowie außergewöhnliche Gastronomiekonzepte, Büros, ein Hotel und das Traditionsfilmtheater Zoo Palast teilen.
Dr. Jürgen Büllesbach wagt einen ersten Ausblick auf die Entwicklung des Büroimmobilienmarktes: „Neben dem Wohnmarktboom, der ungebrochen ist, steigt nun auch die Nachfrage nach hochwertigen Gewerbeflächen in zentralen Lagen wieder spürbar an. Aufgrund des relativ großen Leerstandes durch die Finanzmarktkrise – auch zum Teil in A-Lagen – wird es jedoch einige Zeit dauern, bis hier auch die Preise wieder stärker anziehen. Dies wird jedoch zuerst bei hochwertigen Neubauten in attraktiven Lagen, die zudem die heutigen Standards an Nachhaltigkeit erfüllen, zu verzeichnen sein. Immobilien in weniger gut erschlossenen Randlagen werden weitere Preisabschläge hinnehmen müssen. Der Bedarf an modernen, gut konzipierten Büroimmobilien wird weiter wachsen. Zukünftige Herausforderungen wie der demografische Wandel, technologische Entwicklungen und das aktuelle Topthema der Branche ‚Nachhaltigkeit’ werden sich unterschiedlich auf den Büroimmobilienmarkt auswirken. Büroimmobilien, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, werden zukünftig Vermarktungsprobleme bekommen. Relevante Einflussfaktoren aufzuzeigen und geeignete Lösungskonzepte zu entwickeln ist die Arbeit des BFW Arbeitskreises.“
Insgesamt werden von den BFW-Mitgliedsunternehmen Gewerberäume von insgesamt 37,8 Millionen Quadratmetern Nutzfläche verwaltet. Damit arbeiten mehr als 1 Millionen Beschäftigte in den Büros, Einkaufszentren und Hotels der BFW-Mitgliedsunternehmen.