BSI unterstützt Pakt für Klimaschutz

Zusammenschluss von 60 Verbänden und Institutionen

Berlin, 08.04.2011 – Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) hat sich dem Pakt für Klimaschutz angeschlossen. „Mit der Unterstützung dieser konzertierten Aktion von 60 Verbänden demonstrieren wir, dass wir uns auch weiterhin dafür engagieren, die energetische Sanierung von Wohngebäuden flächendeckend voranzutreiben. Doch um ehrgeizige Ziele zu erreichen, braucht es gangbare Wege“, erklärte Jens-Ulrich Kießling, BSI-Vorsitzender und Präsident des Immobilienverbandes IVD anlässlich der gemeinsamen Erklärung des „Paktes für Klimaschutz“. Der Pakt fordert die Bundesregierung auf, ein klares politisches Bekenntnis zur weiteren Förderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens und zur Verstetigung der Mittelausstattung in Höhe von mindestens zwei Milliarden Euro jährlich abzugeben und dafür im Haushalt 2012 und in den Folgejahren entsprechende Finanzmittel einzustellen.

Kießling stellte fest, dass seitens der Bundesregierung durchaus Signale erkennbar seien, den Eckwertebeschluss des Bundeskabinetts, für das Jahr 2012 die Haushaltsmittel für das CO2-Gebäudesanierungs-programm komplett zu streichen, zu korrigieren. So begrüße die BSI die aktuellen Vorstöße von Bundesumwelt- und Bundesbauministerium, wonach die Förderung für die energetische Gebäudesanierung deutlich aufgestockt und über verbesserte steuerliche Abschreibungs-bedingungen für Hauseigentümer nachgedacht werden solle. Nun gelte es, den Worten des Umweltministers Taten des Finanzministers folgen zu lassen. Kießling sagte: „Die BSI steht mit dem Bundesfinanzminister im Dialog mit dem Ziel, eine angemessene Ausstattung und Verstetigung der bewährten Förderprogramme sowie steuerliche Anreize zu erreichen und so auch mehr privates Kapital für die energetische Gebäude-sanierung zu mobilisieren.

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